Menschen, die an Diabetes Typ-2 erkrankt sind, haben ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft hin. Im Gegensatz zu gesunden Menschen haben Diabetiker in der Altersgruppe der 35 bis 54-jährigen Männern ein 4,7-fach erhöhtes Risiko, bei den Diabetikerinnen ist das Risiko sogar 8,2-fach erhöht. Ganz besonders jüngere Diabetes Typ-2-Patienten sind diesem Risiko ausgesetzt. Die Schlaganfallgefahr kann noch durch zusätzliche Indikatoren wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und eine ungesunde Lebensweise (Rauchen, kein Sport, Übergewicht) gesteigert werden. Sehr gefährlich sei Kombinationen von hohen Langzeit-Blutzuckerwerten, einen “HbA1c-Wert” von über 8 Prozent und ein Blutdruckwert von über 150 mm HG. Die Patienten hätten dann ein 13-faches Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, so die deutsche Diabetes-Gesellschaft. Das Schlaganfall-Risiko kann aber nicht nur alleine durch eine Diabetes-Therapie, die nur die Blutzuckerwerte senkt, herabgesetzt werden. „Selbst ideale Werte senken das Schlaganfallrisiko nicht, wenn die begleitenden Risikofaktoren nicht behoben werden”, betont Rainer Lundershausen, Sprecher der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Deshalb sollten weitere Therapie-Maßnahmen erfolgen. So sollte laut der Diabetes-Gesellschaft der obere Blutdruck-Wert um 10 mm Hg gesenkt werden. Dadurch könnte das Schlaganfall Risiko um 40 Prozent gesenkt werden. Ziel der Therapie muss es sein, den Ruhe-Blutdruck auf 130 zu 80 mm HG zu senken, so Ludershausen. Quelle:heute-gesund-leben.de
Bearbeitet von fmkellner am 02.02.2010 01:10
mfg admin
fmkellner schrieb:
Menschen, die an Diabetes Typ-2 erkrankt sind, haben ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft hin. Im Gegensatz zu gesunden Menschen haben Diabetiker in der Altersgruppe der 35 bis 54-jährigen Männern ein 4,7-fach erhöhtes Risiko, bei den Diabetikerinnen ist das Risiko sogar 8,2-fach erhöht. Ganz besonders jüngere Diabetes Typ-2-Patienten sind diesem Risiko ausgesetzt. Die Schlaganfallgefahr kann noch durch zusätzliche Indikatoren wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und eine ungesunde Lebensweise (Rauchen, kein Sport, Übergewicht) gesteigert werden. Sehr gefährlich sei Kombinationen von hohen Langzeit-Blutzuckerwerten, einen “HbA1c-Wert” von über 8 Prozent und ein Blutdruckwert von über 150 mm HG. Die Patienten hätten dann ein 13-faches Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, so die deutsche Diabetes-Gesellschaft. Das Schlaganfall-Risiko kann aber nicht nur alleine durch eine Diabetes-Therapie, die nur die Blutzuckerwerte senkt, herabgesetzt werden. „Selbst ideale Werte senken das Schlaganfallrisiko nicht, wenn die begleitenden Risikofaktoren nicht behoben werden”, betont Rainer Lundershausen, Sprecher der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Deshalb sollten weitere Therapie-Maßnahmen erfolgen. So sollte laut der Diabetes-Gesellschaft der obere Blutdruck-Wert um 10 mm Hg gesenkt werden. Dadurch könnte das Schlaganfall Risiko um 40 Prozent gesenkt werden. Ziel der Therapie muss es sein, den Ruhe-Blutdruck auf 130 zu 80 mm HG zu senken, so Ludershausen. Quelle:heute-gesund-leben.de
Wie amerikanische Wissenschaftler neulich bekanntgaben, ist die größte Ursache für den Schlaganfall bei Diabetikern das Vorhofflimmern. Diese Annahme trifft deutlich mehr zu als bisher angenommen. Diabetekiker hätten ein um 40% höheres Risiko, ein Vorhofflimmern zu entwickeln.
Einen klaren Zusammenhang gebe es auch im Verhältnis zur Diabetesdauer und der Qualität der Blutzuckereinstellung. Pro Jahr Diabetesdauer steige das Risiko um 3%.
Bei einem schlecht eingestellten Blutzuckerwert (HbA1c > 9) steige das Risiko sogar um 100%.
mfg admin